Danke für nichts




Da geht er hin, der selbsternannte „Freund der Pflege“. Das war es also mit dem gelernten Bankkaufmann, dem Promoter der Versicherungslobby, der anstatt die Chance beim Schopfe zu packen und die Pflege zu reformieren lieber den Weg des geringsten Widerstandes einschlug, den bequemen Weg ging um der Bevölkerung  das Geld aus den Taschen ziehen zu lassen für eine Versicherung die die Welt nicht braucht.

Außer dem „Pflege-Bahr“, von dem sich auch die neue Bundesregierung nicht mehr trennen kann, wird nichts mehr an Herrn Bahr erinnern. Seinen vollmundigen Versprechern in Bezug auf eine Reform der Pflegeversicherung, der Verbesserung der Arbeitssituation der in Pflegeberufen tätigen, folgten der bis zum heutigen Tag nachhaltende Organspende Skandal, der landesweite Abrechnungsbetrug sowie der Datenklau der Apotheker, welche sich in seinem Ministerium bedienten.

Erfolg sieht anders aus lieber ehemaliger Herr Bundesminister Bahr.

Nun mögen zweieinhalb Jahre als Bundesminister gerade reichen um sich die Wege innerhalb des Amtssitzes einzuprägen, für die um die es ging sind es jedoch zweieinhalb verlorene Jahre sowie die Ungewissheit dessen was oder wer folgt.

Vor dem offiziellen Ende seiner Amtszeit, eilte unser „Pflegefreund“ nach Brüssel um sich mit dem EU Ministerrat zum Thema Patientensicherheit bei Medizinprodukten auszutauschen. Einem Thema zu dem der BVMed ganz klar Position bezieht: „Medizinprodukte sind sicher für den Patienten, Anwender und Dritte.“

Die in Deutschland herrschenden, hohen Sicherheitsstandards erfüllen heute schon die in Brüssel verabschiedeten Standards in Bezug auf die Herstellung sowie die Herstellungsprozesse und deren unangemeldete Kontrolle durch externe Kontrolleure.

Weiter gings nach London zur G8 Konferenz zum Thema Demenz um dann nach Rom zu eilen um dort dem G7 Treffen zum Thema „globale Gesundheitsgefahren“ beizuwohnen.

Ein Thema dieser Konferenz war die Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen. Deutschland begrüßte die Bemühungen der WHO und wird sich mit all seinem „Wissen und seiner Erfahrung mit der Erstellung, Umsetzung und Weiterentwicklung einer nationalen Strategie zur Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen zur Verfügung stellen.“1
Bei einer Quote von 20 Prozent aller in Europa auftretender MRSA Fälle ist es eventuell auch mal ganz sinnvoll sich nicht in den Mittelpunkt stellen zu wollen. Vor allem dann wenn die eigenen Bemühungen und Strategien nicht greifen.

Danke für nichts Herr Bahr und weiter so.

Author: admin

Hallo, ich bin Uwe und als Admin der pflegefabrik.de verfüge ich über 30 Jahre Berufserfahrung als examinierter Krankenpfleger in den verschiedensten Bereichen unseres Gesundheitssystems. Während dieser Zeit sammelte ich langjährige Erfahrungen im intensivmedizinischen Bereich einer Akutklinik, im Pflegedienst und stationären Altenpflegebereich, qualifizierte Menschen als Dozent in der Basisqualifikation und bin als Wundexperte ICW, Ernährungs- und Dekubitusmanager im Aussendienst eines Home Care Dienstleisters tätig. Feedbacks sind erwünscht

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